Türkische Grenzer sind keine Spassvögel.
Meine Freude ist sogar so gross, dass ich nach 4 Tagen und ca. 300km (damit könnte ich ja auch mal zufrieden sein….) keinen Ruhetag einlege sondern auf eine flache, lange Tour nach Famagusta in den türkisch besetzten Teil Zyperns mitfahre.
An der Grenze bin ich sehr überrascht, denn der Grenzbeamte der türkischen Besatzer teilt mir in ziemlich schlechten Englisch mit, dass ich bei meinem letzten Besuch nicht ausgereist sei. Und holt den Chef, der mir das freundlicherweise nochmal mitteilt. Leider, leider, leider sucht mich mein Umgang mit bürokratischen Staatsdienern heim. Ich entgegene dem martialisch gekleideten Herrn der, ich bin mir sicher, das ich mir das nicht einbilde, seine rechte Hand auf die Waffe legt, doch, doch ich bin ausgereist, man merke das daran, dass ich ja nicht mehr drin sei. Und lächle dem Grenzer fruendlich ins Gesicht. Er scheint meine Freundlichkeit, miszuinterpretieren, verdunkelt sich sein Gesicht doch bedrohlich. Das sehe er ja, wo ich denn ausgereist sei und einen Schwung weiterer Fragen, die ich dann doch etwas eingeschüchtert beantworte – schliesslich will ich doch mitradeln…..
Es werden 160km mit einem 30er Schnitt an diesem Tag und ich habe das Gefühl, dass ich viel zu viel trainiert habe…
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