Archiv der Kategorie ‘No Sports!‘

Die Bahn ist nicht nur toll, sondern auch lecker!

Sonntag, den 25. Mai 2008

Als nachhaltiger Verfechter der Deutschen Bahn, hab ich mich riesig gefreut, dass die schon wieder Ihr umfangreiches Service-Angebot fundamental erweitert haben. Diesmal hat die Kreativität nicht vor dem Speisewagen halt gemacht. Aus den Untiefen des Internets erreichte mich das hier:

Da sag doch mal einer, die Bahn hätte keinen kreativen Service.

Mark Knopfler, Heineken Music Hall, Amsterdam, 30.03.08

Dienstag, den 1. April 2008

Wer jetzt aus irgendwelchen Gründen einen “objektiven” Bericht will, mag bitte olemax.com verlassen. Jetzt. Los, raus hier.

Mir ist Gott erschienen, wollte ich diesen kleinen Artikel betiteln. Aber Mark Knopfler ist halt nicht Gott - oder womöglich doch?

Der gute Mann schlurgte mit einer unglaublichen Gelassenheit gegen 20.03 Uhr auf die Bühne. Also 3 Minuten zu spät. Keine Vorband, kein relevantes Bühnenbild, kein Gedönse. Und fängt dann einfach mal an, paar entspannte Songs zum besten zu geben. Produziert seine wunderbaren Melodien einen Tick ruppiger als auf den Alben, baut in vielen Songs einen an klasssiche Theaterstücke erinnernden Spannungsbogen auf, haut dem ihm äußerst zugetanen Publikum einige Soli um die Ohren, die mehr sind als aneinader gereihte Töne. Geschichten erzählt er mit seiner Gitarre, die dort anfangen, wo die Texte enden. Und wird deswegen (ich meine zurecht) von seinen Zuhörern bejubelt.

Mark Knopfler 1Mark Knopfler 2Mark Knopfler 3Mark Knopfler 4

So einfach ist das wohl mit guter Musik. Kaum stehst mal 30 Jahre auf der Bühne, schreibst ein paar hundert Songs und veröffentlichst ein Dutzend Alben, schon hast es drauf. Was Mark Knopfler da treibt ist so unendlich weit weg von diesem Casting-Show-Gewürge, es lässt sich kaum in Worte fassen. Die Casting-Typen sind gemachte Marionetten, Marketing-Produkte; Mark Knopfer und viele seiner Kollegen sind Künstler. Und das ist gut so.

Klar, Mark Knopfler ist nicht Gott. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass er besser Gitarre spielen kann. Sehr sicher.

Urlaub mit Radfahren. Statt Trainingslager.

Montag, den 18. Februar 2008

Ach Du Sch***se, schon wieder sowas. Jahr für Jahr reise ich nach Zypern um mir im Frühjahr die für die Saison notwendigen Grundlagen herbeizuleiden. Und jetzt das. Das macht nach fast 8 Monaten Sport-Abstinenz ja quasi überhaupt keinen Sinn!

Schliesslich ist das Motto für jeden halbwegs motivierten Ausdauersportler ja …

No Pain No Gain

…oder so ähnlich.

Also warum fliege ich nach Zypern? Zum Radfahren, ja nee, is klar, ne. Aber zum ersten mal nicht um dort zu trainieren. Urlaub mit Radfahren. Statt Trainingslager. Das kann ja mal heiter werden. Oh jeh…

Mal sehen, wie es ohne Druck oder Zug geht…

Vielleicht lese ich ja diesmal die Bücher, die ich sonst nur hin- und wieder zurück schleppe.

Eine Alpenüberquerung mit dem MTB? Ich?

Samstag, den 16. Februar 2008

Vor einigen Monaten hätte ich über die Frage, ob ich mir eine Alpenüberquerung mit dem MTB vorstellen könne allenfalls müde gelächelt.

Mich auf einem Traktor mit 7km/h durch den Dreck wühlen? Ich? Mit 2Radfahrern, die absurde Klamotten tragen und sich über das Fahrwerk Ihres merkwürdigen Gefährts unterhalten wie über ein Motorrad? Reifen mit PROFIL??? Rucksäcke benutzen, in denen sich “Getränkeblasen” befinden? Wie die Hobbits mit Sack und Pack über Stock und Stein hoppeln?

Eine Alpenüberquerung mit dem MTB? Ich?

Nun ja, der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann. Nachdem ich mir für dieses Jahr absolute Wettkampfabstinenz verordnet habe musste ich mir ja mal langsam Gedanken machen, was ich denn dieses Jahr so machen will, radeltechnisch. Und da richtiges Radfahren (Straße, Rennrad, toll) nun mal nicht drin ist, wander ich eben mit Freunden und so einem seltsamen Gefährt über die Alpen. Wird sicher nett, so naturtechnisch betrachtet.

Eine Sache find ich jetzt schon ganz schön dran: endlich mal wieder stellt sich die Frage nach dem Material. Auf mein 14kg-Hardtail jedenfalls greife ich dafür ganz bestimmt nicht zurück…

“Ich schieb mal einen Trainingsblock ein!”

Samstag, den 9. Februar 2008

Der gelegentlich Jan Ullrich zugeschriebene Satz, angeblich auf eine Journalistenfrage nach seinem Vorbereitungsprogramm auf die Tour, scheint langsam aber sicher auf mich zu passen. Nicht dass ich mich auf die Tour vorbereite. Eher hinsichtlich meiner Saisonvorbereitung - die findet nämlich kaum bis gar nicht statt.

Sodele, möchte der Rest Schwabe in mir am Liebsten sagen. Meint: die Würfel sind gefallen. Keine Wettkämpfe in 2008. Es macht einfach keinen Sinn, so ganz ohne Wintertraining und 0,0 Grundlage.

Nun denn: wie wieder in den Sport zurückfinden nach all dem Mist des letzten Jahres? Und vor allem Warum (so ganz ohne Wettkämpfe)?

Für eine Eingebung wäre ich dankbar… Mir fällt irgendwie nix ein.