Archiv der Kategorie ‘Radsport‘

Tja.

Montag, den 13. Oktober 2008

Piepoli, Ricco, Schuhmacher und nun auch noch der kleine am Ende doch nicht soooo sympathische Österreicher Kohl.

Alle voll mit CERA, alle mit schuldig am Niedergang des wunderbarsten Sports im Fernsehen (hei, selber radfahren geht immer noch).

Dass ich das noch erleben darf!

Dienstag, den 12. August 2008

Endlich hat Lance Armstrong (wir erinnern uns - und erschaudern kollektiv) ein Radrennen verloren. Ok, es war kein wirkliches Radrennen. Aber immerhin ein 100 Meilen MTB-Rennen in den USA. Und er hat verloren. DIe Freude ist groß!

Alle Radsportfans gratulieren David Wiens zu seinem glorreichen Plattfahren des Radsportlers dessen Namen eigentlich nicht genannt werden soll.

David Wiens: 7maliger TdF-Sieger-Besieger.

Herzlichen Glückwunsch David Wiens!

(Wer auch immer das sein mag - ich mag ihn)

Straße zum Everest-Basislager jetzt mit Asphalt…

Mittwoch, den 16. April 2008

… meldet die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua:

Die 108km lange Straße windet sich immerhin auf 5200m Höhe. Für den Fackellauf niegelnagelneu asphaltiert. Um die 13 Mio € hat sich die chinesische Regierung den Spaß - äh, meine ökologischen Schwachsinn -kosten lassen.

Mount Everest

Da könnte man als nach Herausforderungen suchender Rennradler ja auf richtig blöde Gedanken kommen, oder?

;-)

Saisonplanung: Milano-San Remo.

Freitag, den 21. März 2008

Am Ostersamstag geht sie so richtig los, die Saison der Radprofis. Mailand-San Remo steht auf dem Programm. In diesem Jahr hat die Auflage dieses uralten Klassikers 298km. Ein ziemlich langes Rennen also, das längste im Kalender des Profi-Zirkus. Und die 298km haben es in sich. Ist es doch nicht die schiere Länge, die das Rennen ausmacht.

Jahr für Jahr stellen sich die Kommentatoren die Frage, ob das Rennen von Aureissern oder von den Sprintern entschieden wird. Oft sind des dann die Sprinter, aber eben doch nicht immer. Spannung ist garantiert. Schliesslich schmerzen die Hügel am Ende des Rennens beträchtlich. Berge sind es nicht, aber Hügel sind mühsam - nach mehr als 250km.

Mailand - San Remo. Nix für Bergflöhe. Aber das schönste Rennen, das ich kenne.

Für den gemeinen Hobbyradler stellen sich 2 zentrale Fragen:

  • Warum zum Geier sollte ich mich daran denn nicht mal versuchen?
  • Wie werde ich mich wohl fühlen, wenn ich nach fast 290km den Poggio hochfahre?

Leider werdet Ihr diese Fragen nie benatwortet bekommen, wenn Ihr es nicht versucht. Gelegenheit dazu habt Ihr am 1. Juni, wenn der UCSanremo die Classicissima als Jedermannrennen veranstaltet. Eine sensationelle Veranstaltung. Deutlich weniger Teilnehmer als bei den anderen populäreren Jedermann-Rennen. Und mal erhlich, wer hat nicht mal Lust drauf, mit 45km/h in einem geschlossenen Feld eine gesperrte Autobahn entlang zu brettern?

Das-alles-falsch-Trainingslager.

Dienstag, den 18. März 2008

Gestaltet Euer Trainingslager doch mal kreativ. Nix mit tollen, wissenschaftlichen Büchern und fundierter online-Trainingsplanung oder gesunder Ernährung. Führt Euch doch mal auf, wie Ihr es schon immer wolltet. Und macht einfach mal alles falsch.

Vor dem Trainingslager

Am besten den Körper komplett herunterfahren. Idealerweise bereits 6 Monate vor dem angestrebten Termin des Trainingslagers. Das vollständige Herunterfahren des Körpers kann prima unterstützt werden durch viel Fast-Food, Alkohol, unregelmäßigen und möglichst späten Schlaf, oder auch durch einen Unfall, der Euch lange ans Bett fesselt. Keinesfalls das Trainingslager durch Training vorbereiten. Da könntet Ihr Weicheier ja auch gleich zu Hause bleiben.

Ausnahmsweise GA1. Juhu. Auch mal nett. Und ich sehe mal nicht fett aus.Fahren mit den Großen. Wer erkennt den korpulenten Radler hinten im roten Dress?Gute Laune durch gutes Wetter? Gift, wenn Ihr alles falsch machen wollt.Am Meer rollts prima. Deswegen: brettern was das Zeug hält verhindert jeden Formanstieg.Sie fahren wirklich rum, die goldenen Shamals. Wirklich. Mit goldenen Contis. Cooooool!Waterloooooooohooooo. Unfit Klettern ist nicht nett, gar nicht nett.Was um Gottes Willen ist denn DAS für eine Einstelllung? Hä?

Während des Trainingslagers

Da Euer Körper völlig am Boden liegt, macht es Sinn, möglichst massiv auf den Körper einzuprügeln. Also nix GA1, brettern was das Zeug hält, ist angesagt. Ruehtage sind selbtsverständlich schädlich weil Zeitverschwendung und was für Luschen. Wenn Ihr in Gruppen fahrt, dann natürlich immer vorne. Gas geben ist alles was zählt, zeigt den anderen, wo der Hammer hängt. Koste es was es wolle. Je höher der Preis, deste größer der Ruhm.

Da Ihr in einem schicken Hotel mit leckerem Buffet seid, schaufelt am besten rein, was Ihr auf den Teller bekommt. Am besten extrem viel Kohlehydrate und Cola. Auf Gemüse, Fleisch etc. bitte vollständig verzichten. Mikronährstoffe führt der geneigte Athlet wenn schon, dann in künstlicher Form zu sich.

Berge sind das Böse. Wenn Ihr GA1 trainieren wollt und total unfit seid, zumindest.Mit Profis trainieren versauts Euch komplett. Rechts: Nicole Leder. Wenn die regenerativ trainiert, dann geh ich am Stock.Grün. Daheim ist alles braun-grau-eklig. Für einen Depressiven die Hölle.GA1 ist alles was zählt. Nur GA! fahren, Leute. GA1 bringt Euch weiter.Tierischer Besuch in einer Aero-Bremse, äh, ich meine den sooooo tollen neuen R-SYS Laufrädern von Mavic.Spaß muss sein. Aber nicht im Trainingslager. Da wird sich gefälligst geschunden. Zefix, Zustände sind das.Spasseken mit Profis. Hier Karl Platt, gar nicht platt nach dem Sunshine Cup auf Zypern.

Nach dem Trainingslager

Füße hoch, schliesslich habt ihr viel geleistet. Und esst mal anständig, hört auf Eure Mütter. Das Training nehmt erst wieder auf, wenn der erste Wettkampf unmittelbar bevorsteht.