Archiv der Kategorie ‘Alle‘
Dass ich das noch erleben darf!
Dienstag, den 12. August 2008Endlich hat Lance Armstrong (wir erinnern uns - und erschaudern kollektiv) ein Radrennen verloren. Ok, es war kein wirkliches Radrennen. Aber immerhin ein 100 Meilen MTB-Rennen in den USA. Und er hat verloren. DIe Freude ist groß!
Alle Radsportfans gratulieren David Wiens zu seinem glorreichen Plattfahren des Radsportlers dessen Namen eigentlich nicht genannt werden soll.
Herzlichen Glückwunsch David Wiens!
(Wer auch immer das sein mag - ich mag ihn)
Die Bahn ist nicht nur toll, sondern auch lecker!
Sonntag, den 25. Mai 2008Als nachhaltiger Verfechter der Deutschen Bahn, hab ich mich riesig gefreut, dass die schon wieder Ihr umfangreiches Service-Angebot fundamental erweitert haben. Diesmal hat die Kreativität nicht vor dem Speisewagen halt gemacht. Aus den Untiefen des Internets erreichte mich das hier:
Da sag doch mal einer, die Bahn hätte keinen kreativen Service.
Straße zum Everest-Basislager jetzt mit Asphalt…
Mittwoch, den 16. April 2008… meldet die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua:
Die 108km lange Straße windet sich immerhin auf 5200m Höhe. Für den Fackellauf niegelnagelneu asphaltiert. Um die 13 Mio € hat sich die chinesische Regierung den Spaß - äh, meine ökologischen Schwachsinn -kosten lassen.

Da könnte man als nach Herausforderungen suchender Rennradler ja auf richtig blöde Gedanken kommen, oder?
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Mark Knopfler, Heineken Music Hall, Amsterdam, 30.03.08
Dienstag, den 1. April 2008Wer jetzt aus irgendwelchen Gründen einen “objektiven” Bericht will, mag bitte olemax.com verlassen. Jetzt. Los, raus hier.
Mir ist Gott erschienen, wollte ich diesen kleinen Artikel betiteln. Aber Mark Knopfler ist halt nicht Gott - oder womöglich doch?
Der gute Mann schlurgte mit einer unglaublichen Gelassenheit gegen 20.03 Uhr auf die Bühne. Also 3 Minuten zu spät. Keine Vorband, kein relevantes Bühnenbild, kein Gedönse. Und fängt dann einfach mal an, paar entspannte Songs zum besten zu geben. Produziert seine wunderbaren Melodien einen Tick ruppiger als auf den Alben, baut in vielen Songs einen an klasssiche Theaterstücke erinnernden Spannungsbogen auf, haut dem ihm äußerst zugetanen Publikum einige Soli um die Ohren, die mehr sind als aneinader gereihte Töne. Geschichten erzählt er mit seiner Gitarre, die dort anfangen, wo die Texte enden. Und wird deswegen (ich meine zurecht) von seinen Zuhörern bejubelt.
So einfach ist das wohl mit guter Musik. Kaum stehst mal 30 Jahre auf der Bühne, schreibst ein paar hundert Songs und veröffentlichst ein Dutzend Alben, schon hast es drauf. Was Mark Knopfler da treibt ist so unendlich weit weg von diesem Casting-Show-Gewürge, es lässt sich kaum in Worte fassen. Die Casting-Typen sind gemachte Marionetten, Marketing-Produkte; Mark Knopfer und viele seiner Kollegen sind Künstler. Und das ist gut so.
Klar, Mark Knopfler ist nicht Gott. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass er besser Gitarre spielen kann. Sehr sicher.






