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Doping hat einen Namen.

Freitag, den 19. Oktober 2007

Und eine Vergangenheit. Und offensichtlich hat Doping wohl auch eine Zukunft.

Und die könnte sein … na … , Überraschung? T-Mobile.

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Schade, dass der eine oder andere T-Mobile-Profi in diesem Jahr positiv getestet wurde. Auch irgendwie schade, dass ehemalige Telekom-Profis geradezeu reihenweise positiv getestet wurden: Vino, Kessler… Ach ja, die Ärzte des Teams haben ein Verfahren am Hals, das mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Berufsverbot führen wird. Klar, wegen Dopings von T-Mobile-Profis.

Schon sehr seltsam ist, dass Rolf Aldag als geständiger Ex-Doper mit öfffentlicher Reinwaschung bei T-Mobile weitermacht. Er will Gutes bewirken sagt er. Was nach der angeblichen Verpflichtung von George Hincapie, Lance Armstrongs Dauerhelfer, langsam die Magenta-Truppe in die lächerliche Ecke stellt. Erik Zabel hätte wohl auch wieder einen Magentavertrag bekommen, hätte ihn Milram aus dem Vertrag gelassen.

Fehlt nur noch Ulle. Dann wär die Truppe ja schon fast wieder perfekt. Und wir hätten uns das ganze Theater in diesem Jahr sparen und einfach nur den wunderbaren Radsport genießen können.

Aber neeeee. Uns Ulle ist der Depp der Nation. Wie die Deutschen mit Ihrem einstmaligen Helden umgehen, widert mich an.

Willkommen in der Realität.

Montag, den 8. Oktober 2007

Nachdem Marion Jones (Leichtathletik) Doping gestanden hat, deutsche Springreiter unter Verdacht stehen ihr armen Gäule mit Dope vollzupumpen und im Triathlon mit Lothar Leder auch mal wieder einer auffällig war muss doch nun endlich mal einer das Aufräumen anfangen. Das hält der gemeine idealistische Sportzuschauer ja kaum noch aus.

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Das können ja eigentlich nur die öffentlich rechtlichen Moralapostel-Sender sein. Die, die bei einem Dopingfall der diesjährigen Tour die Berichterstattung eingestellt haben (diese Kasper).

Mein Vorschlag: alle olympischen Sportarten mit einem Dopingfall zwischen den olympischen Spielen werden bis einschließlich der nächsten Spiele nicht mehr im öffentlich rechtlichen Fernsehen übertragen. Das hätte den riesen Vorteil, dass man bei den Spielen aus China im nächsten Jahr nur noch die Wettkämpfe im Bogen- und Tontaubenschießen ansehen muss. Und die Zeit in das eigene Training investieren kann. Die Volksgesundheit würde durch die Decke knallen.

Willkommen in der Realität, liebes öffentlich-rechtliches Fernsehen.

Generation Doping.

Sonntag, den 27. Mai 2007

So jetzt weiss ichs endlich, wo ich hingehöre.

Es gab die Generation X, deutlich vor meiner Zeit wie leider auch die 68er. Dann noch ein paar Derivate wie Generation Y und Z von denen eigentlich keiner kapiert hat was damit genau gemeint war. Schliesslich die Generation Golf der ich mich auch nicht wirklich zurechnen konnte – schon wegen des lausigen Buchs von einem lausigen Autor, der nix besseres wusste als ein paar uninteressante Alltagsthemen zu einer Lebensphilosophie zu erheben.

Ich gehöre in die Generation Doping. Klare Sache. Da kann ich mich mit identifizieren.

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Ja, ich habe auch gedopt…

Donnerstag, den 24. Mai 2007

… sagen sie im Moment alle. Aber hallo, da ist was los im Radsport. Eine Pressekonferenz jagt die nächste, Zabel, Aldag, Henn und himmelherrgottnochmal sogar Bölts. Bölts! Mannomann. Sein legendärer Ausspruch “Quäl Dich Du Sau” hat nun a Gschmäckle. Aber was solls, ist ja auch kein Pappenstiel, der Radsport.

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Und das Ausland wundert sich, warum die Deutschen sich jetzt kollektiv an den Pranger stellen. Jedenfalls machen sie nicht mit, unsere Radsportfreunde in Spanien, Italien und Frankreich. Die waren übrigens laut Dietz der Grund warum die Deutschen das Epo-Dopen angefangen haben.

Wenn ich jemals im Radpsort was gerissen hätte dürfte ich mich jetzt auch outen – aber leider… :-(

Amnestie oder Amnesie im Radsport?

Mittwoch, den 23. Mai 2007

Wohl zuerst das Eine und nun hoffentlich bald das Andere.